GIPFELBLICKE im Kontext der Geschichte
Die 15 höchsten natürlichen Erhebungen in den ehemaligen Bezirken der DDR
                                                            
Bezirk Berg Region Höhe  m Besteigung 1 Ost-Berlin Gr. Müggelberg Köpenick-Müggelberge 115  24.05.2018 2 Rostock Piekberg Insel Rügen; Jasmund 161 06.07.2018 3 Frankfurt Hutberg LK Oder-Spree 162 26.05.2018 4 Schwerin Ruhner Berg LK Ludwigslust-Parchim 177 02.07.2018 5 Neubrandenburg Helpter Berg  LK Mecklenb- Seenplatte 179 04.07.2018 6 Potsdam Hagelberg Fläming 200 23.05.2018 7 Cottbus Heidehöhe LK Elbe-Elster 201 16.10.2017 8 Leipzig Collmberg Collmrücken  313 15.10.2017 9 Halle Ramberg  Harz 587 30.04.2018 10 Gera Wetzstein Frankenwald 793 11 Dresden Kahleberg  Erzgebirge 905 01.08.2018 12 Erfurt Gr. Inselsberg  Thüringer Wald 916 13 Suhl Gr. Beerberg  Thüringer Wald 983 14 Magdeburg Brocken  Harz 1.1425 01.05.2018
Nachdem   Brigitte   und   ich   alle   höchsten   Hügel   und   Berge   der   16 deutschen    Bundesländer    erwandert    haben,    entstand    ein    weiterer Plan.    Von    Leipzig    aus    wollen    wir    zu    allen    höchsten    natürlichen Erhebungen   in   den   ehemaligen   15   Bezirken   der   DDR   radeln   und diese    dann    besteigen.    Zugegeben,    das    Vorhaben    scheint    etwas rückwärtsgerichtet   zu   sein,   denn   welcher   Wanderer   interessiert   sich
noch   für   die   höchsten   Berge   eines   untergegangenen   Landes?   Wir   tun es,   denn   neben   der   sportlichen   Herausforderung   gibt   es   da   noch   die   alte Erfahrung,    dass    der    Mensch    etwas    erfährt,    wenn    er    sich    die    Welt erfährt.   Womit   auch   immer,   möglichst   langsam.   Das   Projekt “   startete im Oktober 2017. Wir radelten zum Collmberg und zur Heidehöhe.
Bergauf - Bergab in den ehemaligen Bezirken der DDR
Letzte Aktualisierung: 26.07.2018
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© Erich Arndt
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Auf   Befehl   der   Sowjetischen   Militäradministration   in   Deutschland (SMAD)   wurden   am   9.   Juli   1945   auf   dem   Gebiet   der   Sowjetischen Besatzungszone   (SBZ)   zunächst   drei   Länder   (Sachsen,   Thüringen, Mecklenburg)   und   zwei   preußische   Provinzen   (Provinz   Sachsen- Anhalt,    Provinz    Mark    Brandenburg)    als    Verwaltungseinheiten gegründet:   Letztere   wurden   nach   der Auflösung   Preußens   durch   das Kontrollgesetz    1947    ebenfalls    zu    Ländern.    Ost-Berlin    war    als demokratischer   Sektor “   der   Viersektorenstadt    völkerrechtlich    zu keinem   Zeitpunkt   integrierter   Bestandteil “   der   SBZ   oder   der   DDR und   gehörte   daher   weder   zu   einem   der   fünf   Länder   noch   bildete   es ein   eigenes   Land.   Die   Verwaltungseinheiten   der   SBZ   wurden   mit der   Gründung   der   DDR   1949   von   dieser   übernommen.   De   facto wurde    Ost-Berlin    damit    zur    Hauptstadt    der    DDR.    Nach    der    II. SED-Parteikonferenz    wurden    sämtliche    Landesbehörden    im    Juli
1952       aufgelöst       und       im       Sinne       eines       zentralstaatlichen Planungssystems     durch     14     Bezirksregierungen ,      die     Räte     der Bezirke “,    ersetzt.    Neben    den    14    Bezirken ,     die    der    Verwaltung dienten,     wurde     der     Ostteil     Berlins     durch     den     Magistrat     von Großberlin   geführt.   Die   Bezirke   bildeten   somit   die   mittlere   Ebene der    staatlichen    Verwaltung    zwischen    Zentralstaat    und    Kreis.    Der Staatsrat    der    DDR    stellte    Ost-Berlin    im    Jahr    1961    den    Bezirken gleich. Mit   der   Auflösung   der   DDR   durch   die   deutsche   Wiedervereinigung, am    3.    Oktober    1990,    wurden    die    Bezirke    aufgelöst.    Gleichzeitig entstanden      fünf      neue      Bundesländer,      die      zu      Ländern      der Bundesrepublik    Deutschland    wurden:    Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.
Wie die Bezirke der DDR entstanden und verschwanden
Die Bezirke der DDR
Sechs Radrouten führen in die 15 ehemaligen DDR-Bezirke